© Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de

Sich mit einem Teller, auf dem ein großes Steak liegt, ins Esszimmer zu setzen, das Stück Fleisch in aller Ruhe zu genießen und dabei noch bequem abnehmen: Wer träumt nicht davon? Die Fleischdiät verspricht genau das: Fleisch essen, soviel man will und dabei Pfunde verlieren.

Einige Ernährungswissenschaftler sind der Meinung, dass vor allem Kohlehydrate dick machen. Deshalb sollte man diese bei einer Diät wegfallen lassen und stattdessen Proteine, am besten in Form von Fleisch, zu sich nehmen. Eiweiß ist wichtig um beispielsweise Zellen und Hormone herzustellen, deshalb bietet sich eine Fleischdiät an.
Jedoch gibt es Unterschiede beim Fleisch und so sollte vor allem gutes Fleisch vom Huhn, Kalb oder von der Pute verzehrt werden. Fettes Enten- oder Schweinefleisch hat also in den Küchen nichts zu suchen.
Auf Soßen sollte man möglichst auch verzichten; wenn, dann darf nur ein Hauch davon benutzt werden, um trockene Fleischsorten appetitlicher zu machen. Auf die Beilagen wird ganz verzichtet, das heißt, es gibt weder Pommes noch Reis oder Nudeln und auch kein Obst, Gemüse, keine Süßigkeiten und keine Vollkornprodukte.

Die Fleischdiät ist nicht gerade eine Methode, um gesund abzunehmen, deshalb sollte sie auch nicht länger als 2 oder 3 Wochen durchgeführt werden. Nach der Diät ist es wichtig, nicht wieder ungehemmt zuzuschlagen, damit die verlorenen Pfunde sich nicht sofort wieder auf den Hüften festsetzen. Nach der Fleischdiät ist gesunde Ernährung wichtig, um langfristig schlank zu bleiben: Viel Obst, Salat, Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch gehören auf den neuen Speiseplan.

Bevor man mit der Fleischdiät beginnt, ist es unbedingt notwendig, einen Arzt aufzusuchen, denn wie erwähnt ist die Fleischdiät nicht die gesündeste Diät. Sollten keine gesundheitlichen Probleme vorliegen und der Arzt sein Einverständnis geben, steht der Fleischdiät aber nichts mehr im Wege; da man die Diät nur kurze Zeit durchführt, wird der Körper keinen Schaden nehmen.

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