© Dieter Schütz / pixelio.de

„Man kann nie zu viel essen, sondern sich nur zu wenig bewegen.“ – Eine Redewendung, die so unwahr gar nicht ist. Natürlich sollte die Grundlage jeder Diät zuerst eine Umstellung der Ernährung sein. Wer aber langfristig und vor allem gesund abnehmen möchte, kommt um mehr Bewegung wohl nicht herum. Oft aber ist es schwierig, den richtigen Sport zu finden und diesen auch dauerhaft in den eigenen Alltag zu integrieren. Gerade für weniger sportliche oder mehr karriereorientierte Menschen mit wenig Freizeit, kann dies eine Herausforderung darstellen. Zudem sollte die Bewegung, egal in welcher Form, auch Spaß machen – denn wer sich dauerhaft „zu etwas zwingen“ muss, wird langfristig nur wenig Erfolg mit dem Abnehmen haben.

Eine gute Lösung bietet hier der Radsport, sowohl in Sachen Bewegung, wie auch in psychologischer Hinsicht. Denn bei einer Stunde Radfahren bleiben bei etwa 20km/h nicht nur rund 500 Kalorien auf der Strecke, zusätzlich wird auch der Abbau von Stresshormonen deutlich angekurbelt und im Gegenzug dazu werden Glückshormone ausgeschüttet.
Radfahren regt den Muskelaufbau an und verbessert gleichzeitig die Kondition – und das bei einer relativ geringen Belastung der Knochen und Gelenke. Anders als bei vielen anderen Sportarten bietet der Radsport außerdem die Möglichkeit, den Belastungsgrad optimal der eigenen Fitness und dem Alltag anpassen zu können. So zum Beispiel können Menschen mit wenig Freizeit einfach täglich vom Auto auf das Fahrrad umsteigen und damit nicht nur Fahrtkosten sparen, sondern jeden Tag quasi ganz automatisch etwas für ihre Fitness und nebenbei für die Umwelt tun. Wer noch am Anfang seines Trainings steht, fährt eben langsamer und auf Ebener Strecke und steigert den Anspruch durch Geschwindigkeit oder eine Tour durch Berg und Tal. Davon abgesehen kann das Radfahren gesellig und spannend gestaltet werden – je nachdem mit wem und wohin man fährt. Das steigert die Motivation und hilft am Training dran zu bleiben. Wer Freunde und Familie nicht für eine gemeinsame Tour begeistern kann, der kann auf einen der vielen Radsport-Vereine zurückgreifen, welche fast in jeder Region vertreten sind. So lernt man sogar noch interessante Menschen kennen und knüpft Kontakte die einen zusätzlich motivieren können. Und im Vergleich zum regelmäßigen Besuch im Fitnessstudio, ist der Radsport langfristig gesehen auch noch eine recht günstige Art sich fit zu halten und so, nicht nur sein Wunschgewicht zu erreichen, sondern dieses auch dauerhaft zu halten – selbst wenn man sich selbst nicht zu den „Sportfreaks“ zählen kann.

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